Re: Holo-Dokument: Corbin Droth

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Corbin Droth
Imperialer Sith - Krieger
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Re: Holo-Dokument: Corbin Droth

Beitrag von Corbin Droth » Mo Mär 23, 2026 10:11 am

Grunddaten

Nachname: Droth
Vorname: Corbin
Geschlecht: Männlich
Alter: 45 Jahre
Geburtsjahr: 23 VSY
Spezies: Mensch/Metellianer
Heimatplanet: Metellos
Fraktion: Neues Imperium
Beruf/Zugehörigkeit: Imperiale Sith
Rang: Sith Krieger
Machtsensitiv: Ja

Aussehen:

Größe: 1,86cm
Haarfarbe: Dunkelbraun/Grau
Augenfarbe: Gelb
Aussehen: Corbin ist ein hochgewachsener Mensch mittleren Alters, dem Haltung und Selbstverständnis durch sein früheres Leben als Mitglied einer metellischen Sicherheits-Organisation wortwörtlich in den Knochen sitzt. Sein Kreuz ist gerade, seine Schultern breit und seine Erscheinung stets makellos. Jeder Schritt, jede Bewegung wirkt kontrolliert und gefasst. Nervösitäten und Unsicherheit sucht man vergebens, wenn man den Auftritt dieses Menschen miterlebt. Das alles tut er jedoch, ohne unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Erst, wenn er sich wie eine Wand vor einem aufbaut und charakteristisch die Arme verschränkt, trifft einen seine Anwesenheit, als wäre er hinter einem Vorhang hervorgetreten.

Das Auffälligste in seinem gealterten Gesicht sind jedoch seine Augen, die stets ruhig und ungerührt auf seinem Gegenüber ruhen. Fast möchte man dabei meinen, sie wären die Augen eines Raubtieres, das ruhig, aber konzentriert die Entfernung zu seiner nächsten Beute abschätzt, ehe sie sich auf sie stürzt. Sie „funkeln“ nicht vor Farbe und Leben, die Lider wirken zuweilen schwer und müde und dennoch scheinen sie einen zu verfolgen, auch wenn man sich von ihnen abwendet. So bohrend ist der Blick dieses Mannes.
Der Rest seines Gesichtes wirkt ebenso müde und abgespannt. Falten auf der Stirn und um den Mund zeugen von Droths Alter, während seine Haut sich allgemein durch eine matte Blässe auszeichnet, die vor allem bei Raumfahrern zu finden ist. Sonnen-verwöhnte Menschen würden seinen Teint als „kränklich“ bezeichnen, auch wenn er beileibe nicht kalkweiß ist.

Ausrüstung:

Waffen: Sein Shoto-Lichtschwert mit orangenem Kristall mit innen-liegendem Schalter, der daher effektiv mit der Macht ausgelöst und wieder abgeschaltet werden muss. Der Griff selbst ist in seiner Form einem metellischen Schlagstock/Tonfa nachempfunden und kann ausgeschaltet auch als solcher benutzt werden.
Dazu führt er immer eine A-180 Blasterpistole mit sich.
Kleidung / Rüstung: Corbin kleidet sich meist in seine „alte“ Berufskleidung der metellischen Sicherheit. Eine weiße Flak-Weste über einer alten Uniform, bestehend aus grauem Hemd, Hose und schwarzen Stiefeln. Seine Blasterpistole hängt stets gut sichtbar an seinem Hüftgurt, während er sein Lichtschwert bis zum heutigen Tage verborgen unter seiner Weste trägt.
Darüber trägt er einen blassgrauen Mantel der Sicherheit, wie er von damaligen Detektiven getragen wurde, jedoch ohne Würden und Abzeichen. Tatsächlich kann man bei genauerem Hinsehen erkennen, dass diese mehr oder minder grob entfernt wurden.
Besondere Gegenstände / Besitztümer:
Raumschiffe: Noch keines.
Sonstiges: Ein tragbares Atemgerät, um auch in giftigen/anderswie schädlichen Atmosphären zu atmen, sowie ein Datapad zum Aufzeichnen und Abrufen von Daten, wie ein ein paar Einwegfesseln.

Persönlichkeit:

Charakterzüge: Droth glaubt ganz fest an die Überlegenheit des Geistes gegenüber dem Körper und übt sich daher in stiller Disziplin und Genügsamkeit, um seinen Geist zu klären und angesichts der Wogen der Macht immer in der Balance zu sein. Auch wenn ihn diese Philosophie hart und ernst macht, ist sie doch nur eine Wand, die sein eigentlich sehr sanftes, mitfühlendes Wesen beschützt und dafür sorgen soll, dass er sich bei aller Güte nicht aus den Augen verliert. Keineswegs in einem eigennützigen Sinn, sondern vielmehr, weil er gelernt hat, in einer Galaxis des Bürgerkriegs und des Chaos nicht den Verstand zu verlieren.
Seltenst sieht man ihn lächeln, geschweige denn, dass man ihn lachen hört. Jedes Wort ist abgewogen und kalkuliert, jeder Atemzug bemessen und auf seine Rechtmäßigkeit geprüft. So geht er auch mit anderen um. Fähigkeiten, Leistung und Persönlichkeit werden streng überwacht und beurteilt, ähnlich einem Uhrmacher, der jedes einzelne Rädchen einer Taschenuhr zu verstehen versucht, ehe er das erste Werkzeug in die Hand nimmt. Er wirkt selbst in seinen selbstlosesten und freundlichsten Momenten kühl und distanziert, obwohl er auf seine ganz eigene Art (mit-)fühlt.
Statt jemandem mitfühlend die Schulter zu tätscheln, oder ihn im Arm zu halten, gibt Corbin ihm einen Ratschlag, oder sogar Kritik, die denjenigen aber keinesfalls verbittern sollen, sondern deren Sinn es ist, Stärke zu schaffen und Lösungen anzubieten, statt sich in Gefühlen der Verzweiflung zu ergehen.
Er hat dabei keinen Hang zur Grausamkeit, auch wenn manche ihm das unterstellen könnten, doch nie würde er etwas grundlos Böses tun. Alles dient (s)einem höheren Zweck, Ordnung und Frieden zu schaffen. Tötet er, so tut er dies ebenso schnell wie rückhaltlos; der Todesstoß ist dabei eine Bewegung, wie jede andere, wurde jedoch zuvor klar beurteilt und auf seine Notwendigkeit festgestellt. Sieht er beispielsweise einen anderen Pfad als das Anwenden von Gewalt, so wird er diesen stets als erstes einzuschlagen versuchen. In seinen Augen sind der einfachste Weg und der Richtige selten das selbe.
Charakterzüge in Kürze:

Mind over Matter-Philosoph
Kühl und reserviert, obgleich mitfühlend
Disziplin dominiert alle Entscheidungen
Auf eine kalte, schroffe Art wohlwollend und oft auf Schonung bedacht

Ziele und Intentionen: Corbin hat sein Leben der Schaffung von Ordnung unterworfen. Alles, wonach er am Ende des Tages strebt ist, alles an seinen Platz zu bringen und so Frieden und Sicherheit zu gewährleisten. Er schert sich nicht um Dinge wie Ruhm oder Reichtum. Der Zweck, dem er sein Leben gewidmet hat, liegt klar vor ihm: Gleichgewicht in allen Dingen, herbeigeführt durch Ordnung, Sinn und Zweck.

Besondere Fähigkeiten:

Corbin ist durch seine Vergangenheit bei der metellischen Sicherheit ein fähiger Ermittler und überzeugter Patriot der galaktischen Zivilisation, welcher Form sie auch immer entsprechen mag. So vermag er seine Stimme und Persönlichkeit mit ebenso viel Autorität zu führen, wie eine Waffe. Was nicht heißt, dass er es nicht versteht, seine geliebte Blaster-Pistole einzusetzen, wenn es darauf ankommt.

Als Machtanwender ist Corbin darin bewandert, diese auch einzusetzen, wobei seine Spezialisierung deutlich im Bereich intuitiver Kräfte liegt, die eine Verlängerung seiner Persönlichkeit darstellen, wie Geistestrick und Macht-Unterdrückung. Er vermag sein eigenes „Kraftfeld“ zu manipulieren, um sich zu verbergen, bis der Augenblick kommt, sein Gegenüber seine Präsenz spüren zu lassen, als träte er hinter einem Vorhang hervor.
Er setzt speziell diese Fähigkeit ein, wenn er sich anderen Machtsensitiven gegenübersieht; nutzt seine eigene Ruhe und Konzentration, während seine Präsenz und Stil den Gegner blockieren und schwächen sollen.

Ferner ist er ein fähiger Anwender des Lichtschwertes, speziell einer abgewandelten Form des Juyo-Stils, die durch seinen Werdegang geprägt ist. Er kombiniert die klassischen, wilden Manöver des Juyo mit „Polizei-Griffen“ der metellischen Sicherheit und setzt dabei die Tonfa-Form seines Lichtschwertes aggressiv ein, um seinen Angriffswinkel durch Umgreifen zu verändern. Dabei bewegt er sich stil-typisch nah an der dunklen Seite, um mehr Wildheit und Kraft in seine Hiebe zu legen, ohne sich dieser jedoch völlig hinzugeben. Statt eines Feuersturmes sieht man sich so mehr konzentrierten Schwellen dieser Energie entgegen. Wilde, rabiate Manöver, unterbrochen von eiserner Disziplin und Kalkül. In Kombination dazu ist er ein geübter Anwender der Dun-Möch-Technik, bei der es darum geht, den Gegner im Kampf durch Sprache und Machteinfluss zu verunsichern.

Schwächen:

Bei allen Vorteilen, die Corbins asketisches Leben mit sich bringt, hat es auch einige Schwächen. Er hat keinen Sinn für das Schöne und Luxuriöse dieser Welt. Kultur und Unterhaltung sind Dinge, die ihm klar abgehen, weswegen er in sozialen Situationen oft wie ein ignoranter Rüpel daherkommt, zumindest wenn man ihn auf derlei Dinge anspricht. Er betrachtet solche, die sich der Zerstreuung hingeben oft abschätzig und von oben herab; verurteilt deren Verhalten dann als dekadent und undiszipliniert. Er mag die intellektuellen Aspekte von Kunst verstehen, ihre tatsächliche Macht und Ausstrahlung sind ihm jedoch fremd.

Droths Geist mag gestärkt und fokussiert sein, doch ebenso verschlossen und starr ist er auch. Neue Ideen und Veränderungen, die er nicht selbst sieht, sind für ihn schwer anzunehmen. Alternative Blickwinkel und Perspektiven sind für ihn schwer nachzuvollziehen, da er seine eigenen Gedanken derart über-analysiert, dass er der Welt auf eine Art begegnet, die an chronische Betriebsblindheit grenzt.
Wer sich außerhalb seines eingeschlagenen Pfades bewegt, liegt in seinen Augen aus Prinzip falsch.

Ähnlich verhält es sich auch im Zwischenmenschlichen. Er vertraut prinzipiell nur sich selbst und niemand anderem. Nicht den freundlichen Nachbarn, nicht den Soldaten, die ihn umgeben, keiner Regierung und ebenso wenig den Sith als Organisation. Es gibt in dieser Galaxis nur ihn und eine Myriade an Monstern, die es zu zügeln, oder zu überwachen gilt. Er glaubt für sich zu wissen, was das Beste ist und nimmt diese Dinge prinzipiell selbst in die Hand, statt sich auf jemand anderen zu verlassen.

Durch sein Leben auf Metellos vorgeformt und seine Arbeit bei der Sicherheit geprägt, ist Corbins Verständnis des Durchsetzens von Moral zuweilen roh und geradezu reaktionär. Wer sich nicht seiner Moralität unterwirft, wird nicht überredet, sondern gezwungen, sich der Besserung der Galaxis zu fügen, ohne Rücksicht auf etwaige Rechte, oder längerfristige Konsequenzen seiner Entscheidungen. Die Starken unterjochen die Schwachen und den Schwachen ist nur zu helfen, indem man die Starken unterwirft, oder beseitigt. Er suchte in seinen Allianzen mehr das Bild einer „wohlwollenden Diktatur“, die Ordnung ins Chaos bringt und so allen Sicherheit gewährleistet. Keine Intrigen, keine Verschwörungen zur Unterjochung wie auf Metellos. Ein Bündnis der Starken, dass gegen jene losschlägt, die Chaos sähen ist alles, was er sucht. Seine Art der Güte ist erbarmungslos und er ist die Anti-These eines Unterhändlers.

Bei all seiner Verschlossenheit kann Corbins Verhalten durch seine hohe Disziplin schnell berechenbar werden, da alles nach Protokoll läuft. Seine Motive, Methoden und Ansichten sind für solche, die sich darauf verstehen, ein offenes Buch. Ebenso verhält es sich im Kampf, sei es mit dem Lichtschwert, oder dem Blaster. Alles ist kontrolliert, strategisch vorbereitet und bemessen, aber eben auch wenig chaotisch und schon gar nicht unberechenbar. Er vermag, seine Bewegungen im Ansatz zu verbergen, doch jemand, der Erfahrung hat wird früher oder später erkennen, nach welchen fast-droidischen Mustern Corbin agiert. Es mangelt ihm ganz klar an Kreativität und statt sich an listige Kontrahenten anzupassen, reagiert Corbin mit umso mehr Kontrolle und ebenso mehr Versteinerung.

Auch in der Macht selbst mangelt es Corbin klar an Flexibilität. Sein Hyper-Fokus in Bezug auf sein inneres Selbst sorgt nämlich nicht nur für Stärke und Kontrolle in Hinsicht auf seine Aura und „Kontroll-basierte“ Fähigkeiten, er unterbindet auch das Manifestieren der Macht in externer Form. So sind Dinge wie das Kreieren von Blitzen oder Übertragen von Energie Zwecks Heilung etwas, an dem er bis heute scheitert. Er vermag geradeso Dinge zu packen und festzuhalten, präzisere Anwendungen wie der Würgegriff gehen ihm jedoch völlig ab.
Das hat zur Folge, dass seine Fähigkeiten außerhalb der Dinge, in denen er durch sein Naturell stark ist, geradezu als „verkümmert“ zu bezeichnen sind. Begegnet er Individuen oder Spezies, die gegen geistige Beeinflussung immun sind, bleibt ihm kaum mehr als die Fähigkeiten eines Padawans.

Biografie:

Corbin kam auf der Stadt-Welt Metellos als Sohn eines Dockarbeiters und einer Tänzerin zur Welt und wuchs auf den unteren Ebenen des vergleichsweise kleinen, aber extrem-dicht besiedelten Planeten heran.
Ständig umgeben von Jugendkriminalität, Armut und Lasterhaftigkeit rutschte er entgegen der Wünsche seiner Eltern schon früh in zweifelhafte Milieus ab und bewegte sich unter Gangern, Junkies und ähnlichem Abschaum. Seine Schandtaten reichten dabei von Vandalismus, über Drogenkonsum zu Gewaltverbrechen, noch ehe er volljährig war. Er trank und nahm Drogen, um der Welt aus Armut, Gewalt und Einsamkeit zu entgehen, während er sich aktiv an dieser beteiligte. Schnell wurde er Teil einer kleinen Schar von Verbrechern und verstrickte sich als Teil dieser in viele Verbrechen und Gaunereien, ohne sich um etwaige Folgen Gedanken zu machen.
Erst im Rahmen eines kleinen Gang-Krieges sollten sich die Dinge ändern, als seine Bande an einen Feind geriet, den sie nicht schlagen konnte. Natürlich eine andere, grausamere Bande, die alles daran setzte, den „Neulingen“ zu zeigen, wo ihr Platz war. Sie töteten alle Mitglieder seiner Bande und hätten ihn ebenso fast erwischt, wäre die Sektor-Sicherheit nicht eingeschritten und hätte das Gemenge gewaltsam zerstreut.

Was zurückblieb, war Corbin selbst. Allein, kaum ein Mann und ohne Mittel und Wege, um zu überleben; gemeinsam mit den wenigen Überlebenden des Gemetzel, die nicht hatten fliehen können inhaftiert und auf eine Verurteilung wartend.

Doch Hilfe kam aus einer unerwarteten Richtung, als einer der Sicherheitsbeamten, Colonel Riak, ihn und eine weitere „Frischlinge“ als Teil eines Besserungsprogrammes in die Sektor-Akademie der Sicherheit schickte. Die Organisation benötigte ständig neue Rekruten, die man ins Dunkel der Unterstadt schicken konnte, damit sie dort entweder Erfolg hatten, oder im Einsatz verstarben.
Corbin selbst klammerte sich an diesen Strohhalm, so düster er auch war, um zu überleben. Im Gefängnis würde er nicht überleben und es gab auch keinen alternativen Weg dazu. Die Straße würde ihn nur wieder hierher führen, oder an schlimmere Orte. Auch zu seinen Eltern sah er keine Rückkehr, hatte man ihn als Gangster doch erst vor Kurzem verstoßen. Es gab nur noch die Akademie. Zu tief saß sein Resentiment gegenüber seiner Familie, als dass er ihr nachtrauern konnte. Er war verletzt und stürzte sich umso mehr in sein Training, um zu vergessen, was hinter ihm lag.
So wurde er ausgebildet und unter strenger Disziplin aufgezogen, ständig unter dem wachsamen Auge des Colonels, der in Corbin mehr zu sehen schien, als die meisten: Potenzial. Ein Potenzial, welches der junge Corbin bald auch anderen zeigen sollte, nachdem er sich nach einiger Zeit in die Strukturen der Akademie eingelebt und das strenge Regiment angenommen hatte, welches jedem von ihnen auferlegt wurde: Konzentration, Ruhe, Genügsamkeit und Gerechtigkeit. Tatsächlich sollte er diese vier Prinzipien so tief in sich aufnehmen, dass sie zu Eckpfeilern seiner Persönlichkeit werden sollten.

Nach seiner Ausbildung begann der Dienst bei der Sicherheit, wobei seine Macht-Intuition oft dabei half, bei Ermittlungen und Einsätzen einen Vorteil gegenüber seinen Kollegen zu haben, ohne jedoch genau zu wissen oder zu verstehen, woher dieser rührte. Die ersten Jahre verbrachte er damit, in Einsatz-Teams in die Tiefen der Mega-Metropole von Metellos hinab zu tauchen, um dort Aufstände und Gang-Aktivitäten niederzuschlagen, ehe er mit zunehmendem Alter zum Einzel-Ermittler aufstieg und vor allem Aufträge übernahm, die ihn tief hinab in die Dunkelheit schickten, um etwaige Gefahren auszumachen und zu ersticken, ehe Einsatz-Teams geschickt wurden.
Der Dienst nahm Corbins ganzes Leben ein. All seine Gedanken und Leidenschaft galten nur dem Kampf gegen den unendlichen Sturm des Chaos, das in den unteren Ebenen von Prime brodelte. Er sprach bald davon, dass Prime eine Bestie war, die er noch erlegen müsse, ehe er auch nur an Frieden denken konnte. Ein Vorhaben so groß und unübersichtlich, dass es einem herkulischen Machtanspruch gleichkam. Den einzigen Trost lieferte ihm dabei die tägliche Ruhe im sanften, orangenen Schimmer eines Kristalls, den er während eines Einsatzes aufgestöbert hatte, von dem aber keiner wusste, wozu er gut war, was Corbin selbst mit einschloss. Er wusste nur, dass er ihn haben musste und so nahm er ihn bei einer Razzia an sich, direkt vom Regal des Hehlers, ehe seine Kollegen es bemerken konnten. Tatsächlich stellte er Nachforschungen zu dem Kristall an, der ihn derart faszinierte, konnte jedoch kaum mehr herausfinden, als dass es Welten gab, auf denen diese förmlich aus der Erde wuchsen und die mit irgendeiner Art Religion in Verbindung standen.
Mit wenig Sinn für Esoterik gab sich Corbin mit dem wenigen, dass er erfahren konnte, zufrieden und fokussierte sich lieber auf die Wirkung, die es auf ihn hatte, wenn er im warmen Schimmer des Kristalls rastete.

Die Schlacht von Endor 4 NSY veränderte alles, als das Imperium ins Wanken geriet und die Allianz zur Wiederherstellung der Republik einen großen Sieg verzeichnete. Die metellische Regierung war alles andere als begeistert von dieser Entwicklung, obgleich sie vergleichsweise neutral zu allem gestanden hatte. Sie fürchtete das Erwachen von Terrorzellen innerhalb des Systems, die die Ordnung Metellos' gefährden würden, immerhin wurde die Welt alles andere als „paradisisch“ geführt. Es gab rigorose Gesetze, die es zum Wohl aller zu verteidigen galt. Ein Aufwallen des galaktischen Bürgerkrieges war das Letzte, das sich die Regierung leisten wollte, weshalb der Ruf nach mehr Sicherheit und mehr Kontrolle bald laut wurde, während es in der Unterwelt rumorte wie eh und je.
Corbin wurde zum Investigator ernannt und zusätzlich eingespannt, um den angeblichen, politischen Unruhen Einhalt zu gebieten. Durch seine neue Position und Einfluss verfolgte er dabei plötzlich mehr, als kleine Gangs in der wortwörtlichen Unterwelt. Er leitete ein paar Teams, koordinierte Hinweise und Daten, bis er per Zufall auf ein Komplott stieß, dass Wurzeln in allen Schichten hatte und an deren Spitze der Generalsekretär eines der Regierungs-Konzerne selbst saß.
Ein Komplott, dass willentlich darauf aufgebaut war, Unzufriedenheit und Chaos in der Unterstadt zu sähen, um das politische Gefüge von Metellos stabil zu halten. Man finanzierte Warlords und Splittergruppen der Unterwelt, um die drakonische Politik der Spitze zu rechtfertigen. Ein tief-greifender Plan, der Corbin zutiefst entsetzte.

Im Namen der Gerechtigkeit, an die er glaubte, sammelte er insgeheim alle Daten, die er bekommen konnte, um einen wasserdichten Fall vorlegen zu können. Als er jedoch beim obersten Ankläger des Planeten vorsprach und die gesammelten Informationen vorlegte, wurden diese als lächerlich und paranoid abgewiesen.
Man bescheinigte ihm eine durch Überarbeitung ausgelöste Unzurechnungsfähigkeit, erklärte ihn effektiv für untauglich und vernichtete alle Daten, die Corbin gesammelt hatte, samt seiner Lizenzen und Arbeitsbescheinigungen.
Er war nun ein Mittelloser Mitte 30. Eine Lachnummer in seinen eigenen Augen. Er zermarterte sich den Kopf darüber, wo er falsch gelegen haben mochte, während er sich verzweifelt an das wenige klammerte, was ihm geblieben war. Erinnerungen, Lektionen und Trophäen im warmen Schimmer des Kristalls, den er innerhalb seines kleinen Apartments aufgebahrt hatte. Hatte er sich übernommen? War all das, was er ermittelt zu haben glaubte, wirklich geschehen, oder hatte er sich alles nur eingebildet?

So oder so war es vorbei mit seiner Karriere als Investigator. Ein weiterer Abschnitt seines Lebens beendet und erneut stand er vor dem Nichts. So siedelte er in einen billigen Hab-Block um und arbeitete in selbigem als Nachtwache. Über-qualifiziert und geschmäht blieb ihm nichts anderes übrig, als sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und zu fügen, so sehr er dabei auch mit den Zähnen knirschte. Dieses Leben sollte jedoch nicht lange anhalten, da eines Tages – kurz vor der Etablierung der neuen, republikanischen Regierung – jemand Bekanntes an seiner Tür klingelte.
Es war Colonell Riak, der ihn aufsuchte, um ihm ein nebulöses Angebot zu unterbreiten. Er offenbarte Corbin, dass er all die Jahre für einen Geheimdienst gearbeitet hatte, der unter anderem auf der Suche nach „befähigten Individuen“ suchte. Auf die Frage, was Droth damit zu tun hätte, entgegnete Riak, dass er in ihm eben diese Befähigung gesehen und beobachtet hatte. Die folgenden Ausführungen stellten Corbins Selbstverständnis mehr oder minder auf den Kopf, denn all die Jahre hatte er seine mentalen Fähigkeiten, Stärke, Reflexe, Eingebung und Ausstrahlung nie in Frage gestellt; hatte sie sich damit erklärt, dass er einfach härter arbeitete, als alle anderen und ein Talent für seine Arbeit hatte. Dies stand nun in Zweifel und weckte die Neugier des abgehalfterten Investigators, welche durch die doch recht nebulösen Ausführungen Riaks nur noch befeuert wurden.
Er wäre nicht „qualifiziert“, um Corbin gänzlich zu beurteilen, doch wenn er verstehen wollen würde, was ihn all diese Jahre mutmaßlich begleitet hatte, dann würde er ihn mit Kontakten und Hinweisen ausstatten, die ihn auf die Spur der Erkenntnis führen würden, die er suchte.
Es bedurfte keiner großen Überredung, um Corbin zu überzeugen, hatte er Metellos und seine derzeitige Beschäftigung doch mehr als satt.

So begann Corbins Reise, nachdem er den Großteil seiner Habe verkauft hatte und nur mit dem Nötigsten loszog, um der „Perspektive“, die ihm offenbart worden war, nachzujagen.
Eine Kombination aus Methodik und Intuition führte ihn dabei von Hinweis zu Hinweis, während er sich mit Gelegenheits-Jobs als Leibwächter und ähnlichem über Wasser hielt. Ständig auf der Suche nach dem nächsten Anhaltspunkt, in welcher Form sich dieser auch zeigen mochte.
Corbin gelangte er schließlich über Umwege nach Torin, wo er sein Ziel finden sollte.
Das Shuttle, das ihn zuletzt aufgenommen hatte, um ihn an seinen Zielort zu bringen war seltsam voll von Leuten, die eine gewisse Präsenz ausstrahlten, die er zwar fühlen konnte, aber noch nicht völlig begriff. Nur sein Verstand erlaubte ihm, sich einige Dinge zusammenzureimen und zu dem Schluss zu kommen, dass seine Spur die Richtige sein musste. Er näherte sich etwas Fremden und doch Vertrauten; einem Mysterium, dass es zu entschlüsseln galt und wenn er für etwas Leidenschaft empfand, dann genau dafür.
Auf Torin selbst wurden sie wie Rekruten in Empfang genommen, die lange Schnitzeljagd durch die Galaxis offenbarte sich als eine Art Test, um jene auszusortieren, die den hohen Ansprüchen dessen, was vor ihnen lag, nicht genügen würden. Man würde sie in etwas ausbilden, von dem Corbin bisher nichts gewusst hatte: Der Macht.

Was folgte, war eine harte Zeit des Lernens an der Seite der anderen Schüler. Man unterwies ihn dabei nicht nur in der Macht, sondern auch in der Identität der „Neuen Sith“ und ihrer Funktion innerhalb des Imperiums, bzw dem, was davon übrig war und aus ihm erwachsen sollte. Wenn er auch einige Teile ihrer Philosophie nicht teilte und ob seiner verhärteten Ansichten annehmen konnte, so konnte er das Streben seiner Gastgeber nach Ordnung und Frieden hinreichend respektieren, um sich zähneknirschend unterzuordnen. Glücklicherweise spielte ihm die pragmatische Art seiner Meister in die Hände, die seine Stärke und Ergebenheit mehr schätzten, als dass sie sich an seiner Zurückhaltung, Kontrolle und Askese störten. Dennoch blickte manch einer der Sith auf ihn herab und schätzte seines Lebensart gering. Umso mehr, da er bereits über einen Lichtschwertkristall verfügte und vehement dafür einstand, diesen zu behalten und sich nicht auf das Sith-Rot der anderen einzulassen. Möglich, dass es seine Vehemenz war, die ihn schließlich vor den Meistern gewähren ließ. Es konnte aber auch ebenso gut sein, dass man seine engstirnige Art belächelte.
Diese zeigte ihm während der Ausbildung auch bald seine Grenzen auf, denn wo andere Schüler florierten und aufblühten, musste sich der vorgeformte und fokussierte Corbin extra anstrengen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Seine inerten Fähigkeiten waren stark, doch hing er gerade in der Anfangszeit hinterher. Der Kampf mit dem Lichtschwert gestaltete sich als schwierig, weil er die Waffenform nicht gewohnt war. Es mangelte ihm an Grazie und Geschick, um viele Manöver effektiv zu erlernen und ebenso erging es ihm auch in der Anwendung der Macht. Wo andere sich ihren Leidenschaften hingeben und frei wirken konnten, blockierte Corbins Art sein Voranschreiten. Selbst „einfache“ Lektionen wie Macht-Geschwindigkeit, oder -Griff verlangten ihm alles ab und brauchten eine längere Zeit, um verinnerlicht zu werden. Erst als es an meditativere, Aura-spezifische Fähigkeiten wie Macht-Absorption und – Unterdrückung ging brillierte er plötzlich, weil diese seinen eigenen Veranlagungen entsprachen.
So war es auch im Kampf mit dem Lichtschwert, in dessen Rahmen er erst hinterher hinkte und bald nur noch mehr belächelt wurde. Erst als Corbin den Punkt erreichte, an dem er die Geduld verlor, gelang es ihm, einen Kampf für sich zu entscheiden, als er die klassische Form brach und seinen Polizei-Instinkten nachgab, um sein Gegenüber nieder zu ringen. Statt einer Maßregelung wurde er gelobt und weitergebildet, wobei im Fokus blieb, dass er seinen Instinkten zu folgen habe. So wechselte Corbin bald von einem normalen Griff zu einer Tonfa-Form und vereinte seine Polizei-Taktiken immer mehr mit dem Training, das er erhielt. Ironischerweise fokussierte er sich dabei auf Form 7 „Juyo“ und wandelte diese ab, um sie seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend ab.
Die daraus resultierende Form vermochte es schließlich, aus dem „Prügelknaben“ der Klasse einen formidablen Kämpfer zu machen, dessen orangene Klinge bald ebenso berüchtigt, wie geachtet war. Wo andere sich zusehends auf die erlernte Form verließen, überzeugte Corbin bald durch „seine“ Macht-gestützte Form von Juyo, bei der er sich brachial und kalkuliert auf die Verteidigung des Gegners stürzte, um sein Gegenüber zu verunsichern und schließlich zu überwältigen. Roh, schnörkellos und einfach, jedoch ebenso effektiv, kraftvoll und gefährlich.
Das Bombardement seiner Heimatwelt durch das Tiefkernimperium führte jedoch zu Konflikten, als er etwa in 12 NSY davon erfuhr. Ein Teil von ihm war erschüttert und erbost darüber, was geschehen war, während ein anderer Teil in ihm hoffte, dass es die „richtigen Leute“ erwischt hatte. Er war klug genug zu begreifen, dass das neue und das Tiefkernimperium nicht das Selbe waren, dennoch stand er im Konflikt, als es darum ging, die „Akademie“ von Torin auf Yaga Minor zu verlegen. Die Versuchung, seinen Meistern den Rücken zu kehren und gen Tiefkern zu reisen, um Rache zu üben war groß, doch beständige Meditation und sein analytischer Verstand erlaubten ihm bald, diese Gelüste zu zügeln. Zumindest so lange, bis seine Ausbildung abgeschlossen war. So sehr er sich auch bemühte, darüber hinweg zu kommen, so war das Verlangen, das Tiefkernimperium zu zerstören nahezu erdrückend stark und sollte zu einer nie verlöschenden Flamme für ihn werden. Eine Flamme, die ihn anspornte, umso härter zu werden, damit er dem Irrsinn der Hinterbliebenen ein Ende setzen konnte.
Die Republik kümmerte ihn nicht. Der Feind waren die Hinterbliebenen, die sich wie mandalorianische Aasvögel um die Reste dessen stritten, was einmal eine geordnete Galaxis war. Dies stärkte ironischerweise seine Loyalität dem Neuen Imperium gegenüber, stand es mit seinen zahlreichen Reformen doch wirklich für eine bessere Galaxis für alle, sodass sein Abschluss auf Yaga Minor bald und ohne große Probleme folgen sollte.

Die Macht war stark in ihm. Die dunkle Seite umso mehr, doch was Corbin am Ende wirklich definierte, war seine geistige Härte, angeeignet über die Jahre seines Lebens...

Ergänzende Daten:

Kurzbeschreibung des Charakters: Corbin ist ein Krieger, ausgebildet und im Dienste der Imperialen Sith des Neuen Imperiums. Ein kühler und harter Vertreter seiner Art, der über allem danach trachtet, der Galaxie Ordnung und Frieden zu bringen. Ruhe, Mäßigung und Kontrolle zeichnen diesen dunklen Krieger mehr aus als Leidenschaft und Chaos.

Geplanter Einstieg ins Ingame: Schlacht um Yavin 4
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Hauptcharakter: Gradan Trelloq
Ankunft über: Quantenspaltungsaparat

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